Workshopangebote des NDR

Zum Tag der Pressefreiheit wollen zahlreiche Medienschaffende im NDR, in der ARD und der Medienlandschaft generell mit Schüler:innen über Pressefreiheit, Social Media und Journalismus diskutieren.

Nähere Details finden Sie auf der Webseite des NDR.

Folgende Angebote stehen in Hamburg zur Verfügung:

Hamburg-Rotherbaum: Warum ist Pressefreiheit so wichtig?

Welche Herausforderungen gibt es für Journalistinnen und Journalisten? Welche Rolle spielen soziale Medien mittlerweile bei der Pressefreiheit? Im Landesfunkhaus Hamburg starten die Schülerinnen und Schüler mit einer Diskussionsrunde mit dem Team vom Instagram-Kanal @ndrhamburg. Anschließend erleben sie die Livesendung im Radio und erfahren, wie das Programm und die Nachrichten entstehen. Danach sind die Schüler*innen gefragt: Welche Themen bewegen sie? Gemeinsam mit erfahrenen Redakteur*innen erstellen sie ein Reel und eine Radiosendung, die für sie und Hamburg relevant sind. 

Das Angebot ist bereits ausgebucht.

Hamburg-Lokstedt: Workshops und Diskussion zu Social Media

In Hamburg-Lokstedt erwartet die Schülerinnen und Schüler ein vollgepackter Tag zu Social Media und Pressefreiheit. Nach einer Begrüßung besuchen die Jugendlichen einen zweistündigen Workshop. Anschließend können die SuS die Redaktionen NDR Info und das Hamburg Journal besuchen. An eine Pause schließt sich eine Fish-Bowl-Diskussion an. Teilnehmen können insgesamt drei Gruppen.

Die drei parallel laufenden Workshops beschäftigen sich mit verschiedenen Aspekten von Social Media, die im Anschluss in einer Fish-Bowl-Diskussion mit Expert*innen aufgegriffen werden. Thema: „Meinungsfreiheit: Wie kann Social Media wieder sozial werden?“

Moderiert wir die Diskussion von ZAPP-Presenterin Kathrin Drehkopf. Mit dabei sind die Digitalexpertin Svea Eckert, der Autor Björn Staschen und die Leiterin des Social-Media-Teams von STRG_F, Charlotte Bogo.

Das Angebot ist aktuell ausgebucht. Derzeit können Sie sich noch auf die Warteliste eintragen lassen:

Rassismus, sexueller Missbrauch, religiöses Leben: Social Media kann gesellschaftliches und politisches Wissen fördern und für ein vielfältigeres Nachrichtenangebot sorgen. Gleichzeitig aber fördert es die Verbreitung von Desinformationen und Verschwörungserzählungen, begünstigt Hassrede und Echokammern. Wie können Jugendliche damit umgehen und Social Media für sich konstruktiv nutzen?

Ständig können wir Text, Bild und Video posten und verbreiten. Social Media haben den Weg, über den wir Informationen abrufen und verbreiten revolutioniert. Für Journalist:innen sind soziale Netzwerke wichtige Tools bei der Recherche und Verbreitung ihrer Nachrichten. Doch die Algorithmen der großen Techkonzerne verstärken auch Hassrede und Desinformation. Darunter leidet das Vertrauen in seriöse journalistische Arbeit. Im Workshop wollen wir gemeinsam erarbeiten, wie sich Social Media auf die Pressefreiheit auswirken und die Vorteile wie die Schattenseiten verstehen lernen.

Ob Nahostkrieg, Demos gegen Rechtsextreme oder Trumps neueste Ideen – die Infos dazu holen sich die SuS zu großen Teilen auf TikTok oder Instagram. Immer häufiger beschäftigen sich auch Influencer*innen mit solchen politischen Themen. Was unterscheidet sie eigentlich von Journalist*innen und haben die auch etwas gemeinsam? Das wollen wir in einem Workshop erarbeiten. Damit die SuS das nächste Mal besser Bescheid wissen, wer ihnen was erzählt – und wie glaubwürdig das ist.

Datum: 6. Mai 2025
Dauer: 8.30 bis 14 Uhr
geeignet für Klassen ab Jahrgang 11
Gruppengröße: maximal 30