Fortbildungen

Lehrkräftefortbildung

Veranstaltungen im Überblick

Um vermehrt auch Lehrkräfte als Multiplikator:innen für das Thema Nachrichtenkompetenz zu gewinnen, verstärkt JmS seine Arbeit im Bereich der Lehrkräftefortbildungen. Denn wer junge Menschen für den kritischen Umgang mit Medien stärken will, muss auch das pädagogische Fachpersonal gezielt unterstützen. Unsere Fortbildungsangebote bieten praxisnahe Impulse, reflektieren aktuelle Herausforderungen der digitalen Informationswelt und schaffen Raum für Austausch und Vernetzung.

Gemeinsam mit unseren Partnern aus Wissenschaft, Journalismus und Bildung entwickeln wir Formate, die auf Augenhöhe ansetzen und Lehrkräfte darin bestärken, Medienbildung zeitgemäß und wirksam umzusetzen. Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Termine, thematische Schwerpunkte und einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen.

Foto: Kristina Laube

Aktuelle Angebote

Deutsches Schulportal: Fake News, Desinformation und KI – erkennen, verstehen & im Unterricht thematisieren, 09.12.2025, 15:00 - 16:30 Uhr

Online-Seminar mit Georg Schlamp (Seminarlehrer Englisch an einem bayerischen Gymnasium, langjähriger Referent für zeitgemäße Bildung, KI, Fake News und weitere Themen der Digitalität)

Zeitgemäße Bildung in einer Kultur der Digitalität hat viele Facetten. Wesentliche Aspekte sind dabei unter anderem das kritische Denken und die allgemeine Medienkompetenz.

Und in diesem Zusammenhang auch das Erkennen von Desinformation, die uns zunehmend in fast allen Lebensbereichen begegnet und durch Werkzeuge künstlicher Intelligenz neue Dimensionen annimmt.

In diesem Vortrag geht es um das vielfältige Auftreten von Desinformation, um die Unterstützung beim Erkennen sowie um Beispiele, wie Desinformation sowohl rezeptiv als auch produktiv im Unterricht thematisiert werden kann.

Einsteiger:innen / Basis
Für Lehrkräfte, die sich in Medienbildungsthemen erstmals orientieren möchten. Keine Vorkenntnisse nötig.

Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH): Zwischen Likes und Lügen – Kommentarmanagement auf Nachrichtenseiten, 09.02.2026, 17:00 - 18:00 Uhr

Online-Seminar mit Anne Hemmes (BR24)

Die Medien- und Informationslandschaften verändern sich vor allem im digitalen Zeitalter stetig und so steht die Fähigkeit, medial vermittelte Informationen kritisch einzuordnen, immer wieder vor neuen Herausforderungen – und das in allen Altersgruppen. Informationskompetenz ist von zentraler Bedeutung für die Bildung im digitalen Zeitalter, wenn in einer Gesellschaft potenziell alle Personen Inhalte produzieren und verbreiten können (Stichwort Redaktionelle Gesellschaft) und Desinformation und Fake News durch digitale Medien und ihre Mechanismen (wie z.B. Plattformalgorithmen) mitunter zur Bedrohung für die Demokratie werden.

Ziel unseres Forenformats ist es, dass Sie als Lehrkräfte selbst Einblicke in relevante Mechanismen von Nachrichten- und Informationsvermittlung über Medien erhalten, um eine professionelle Haltung gegenüber den Phänomenen zu entwickeln. Jede Veranstaltung konzentriert sich dabei auf einen spezifischen Aspekt der Informationskompetenz.

In einer einstündigen Online-Sitzung erleben Sie dazu jeweils eine Expertin/einen Experten aus dem Journalismus und aus dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) im Dialog, kommen ins Gespräch und nehmen Hinweise auf fundierte Praxiskonzepte mit. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Perspektiven auszutauschen und zu diskutieren, wie die besprochenen Inhalte im Schulalltag praktisch umgesetzt werden können. 

Der Termin ist Teil der Reihe „Kritisch dabei? Forum Informationskompetenz“, gestaltet vom IQSH gemeinsam mit dem Verein Journalismus macht Schule.

Einsteiger:innen / Basis
Für Lehrkräfte, die sich in Medienbildungsthemen erstmals orientieren möchten. Keine Vorkenntnisse nötig.

Wissen, was stimmt: Eine neue Multiplikator:innen-Runde für Nachrichten- und Informationskompetenz an Schulen, 03.03.2026

Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Pariser Straße 1, 60385 Frankfurt am Main

Die Fortbildung richtet sich an erfahrene Lehrkräfte und Multiplikator:innen und ist als Train-the-Trainer-Format konzipiert. Im Fokus stehen der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht, der professionelle Umgang mit Falschmeldungen sowie die Übertragung journalistischer Arbeitsweisen in den Schulalltag.

Journalist:innen der F.A.Z. geben Einblicke in den Einsatz von KI in der Redaktion und zeigen, wie Desinformation erkannt und eingeordnet wird. Ein:e Pädagog:in unterstützt die Teilnehmenden dabei, die Impulse konkret in Unterrichtskonzepte zu überführen. In kollegialem Austausch entstehen praxisnahe Unterrichtsideen, die gemeinsam reflektiert und weiterentwickelt werden.

Ziel ist es, Teilnehmende zu befähigen, ihr Wissen im eigenen Kollegium oder in Fachnetzwerken weiterzugeben und sich auch über die Fortbildung hinaus zu vernetzen.

Wenn Ihr Interesse geweckt wurde, dann schicken Sie uns gerne eine E-Mail an info@journalismusmachtschule.org mit dem Betreff „Multiplikator:innenrunde Hessen“.

Fortgeschritten
Für Lehrkräfte, Medienpädagog:innen, Schulsozialarbeiter:innen und weitere Multiplikator:innen, die bereits über erweiterte Kenntnisse der Nachrichten- und Informationskompetenz verfügen und ihr Wissen noch vertiefen möchten – mit dem Ziel, das Gelernte anschließend in ihrem Kollegium oder in anderen Fachkräftenetzwerken weiterzugeben.

Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH): Wissenschaft für alle - Chancen und Herausforderungen für die Wissenschaftskommunikation, 23.03.2026, 17:00 - 18:00 Uhr

Online-Seminar mit Inga Dreyer (wissenschaftskommunikation.de)

Die Medien- und Informationslandschaften verändern sich vor allem im digitalen Zeitalter stetig und so steht die Fähigkeit, medial vermittelte Informationen kritisch einzuordnen, immer wieder vor neuen Herausforderungen – und das in allen Altersgruppen. Informationskompetenz ist von zentraler Bedeutung für die Bildung im digitalen Zeitalter, wenn in einer Gesellschaft potenziell alle Personen Inhalte produzieren und verbreiten können (Stichwort Redaktionelle Gesellschaft) und Desinformation und Fake News durch digitale Medien und ihre Mechanismen (wie z.B. Plattformalgorithmen) mitunter zur Bedrohung für die Demokratie werden.

Ziel unseres Forenformats ist es, dass Sie als Lehrkräfte selbst Einblicke in relevante Mechanismen von Nachrichten- und Informationsvermittlung über Medien erhalten, um eine professionelle Haltung gegenüber den Phänomenen zu entwickeln. Jede Veranstaltung konzentriert sich dabei auf einen spezifischen Aspekt der Informationskompetenz.

In einer einstündigen Online-Sitzung erleben Sie dazu jeweils eine Expertin/einen Experten aus dem Journalismus und aus dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) im Dialog, kommen ins Gespräch und nehmen Hinweise auf fundierte Praxiskonzepte mit. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Perspektiven auszutauschen und zu diskutieren, wie die besprochenen Inhalte im Schulalltag praktisch umgesetzt werden können. 

Der Termin ist Teil der Reihe „Kritisch dabei? Forum Informationskompetenz“, gestaltet vom IQSH gemeinsam mit dem Verein Journalismus macht Schule.

Einsteiger:innen / Basis
Für Lehrkräfte, die sich in Medienbildungsthemen erstmals orientieren möchten. Keine Vorkenntnisse nötig.

Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH): Redaktion trifft Chatbot - Journalismus im Zeitalter künstlicher Intelligenz, 20.04.2026, 17:00 - 18:00 Uhr

Online-Seminar

Die Medien- und Informationslandschaften verändern sich vor allem im digitalen Zeitalter stetig und so steht die Fähigkeit, medial vermittelte Informationen kritisch einzuordnen, immer wieder vor neuen Herausforderungen – und das in allen Altersgruppen. Informationskompetenz ist von zentraler Bedeutung für die Bildung im digitalen Zeitalter, wenn in einer Gesellschaft potenziell alle Personen Inhalte produzieren und verbreiten können (Stichwort Redaktionelle Gesellschaft) und Desinformation und Fake News durch digitale Medien und ihre Mechanismen (wie z.B. Plattformalgorithmen) mitunter zur Bedrohung für die Demokratie werden.

Ziel unseres Forenformats ist es, dass Sie als Lehrkräfte selbst Einblicke in relevante Mechanismen von Nachrichten- und Informationsvermittlung über Medien erhalten, um eine professionelle Haltung gegenüber den Phänomenen zu entwickeln. Jede Veranstaltung konzentriert sich dabei auf einen spezifischen Aspekt der Informationskompetenz.

In einer einstündigen Online-Sitzung erleben Sie dazu jeweils eine Expertin/einen Experten aus dem Journalismus und aus dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) im Dialog, kommen ins Gespräch und nehmen Hinweise auf fundierte Praxiskonzepte mit. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Perspektiven auszutauschen und zu diskutieren, wie die besprochenen Inhalte im Schulalltag praktisch umgesetzt werden können. 

Der Termin ist Teil der Reihe „Kritisch dabei? Forum Informationskompetenz“, gestaltet vom IQSH gemeinsam mit dem Verein Journalismus macht Schule.

Einsteiger:innen / Basis
Für Lehrkräfte, die sich in Medienbildungsthemen erstmals orientieren möchten. Keine Vorkenntnisse nötig.

Rückblick

Unsere 2. -Multiplikator:innen-Lehrkräftefortbildung im Tübingen AI Center

Fotos: Kristina Laube

Bei unserer 2. Multiplikator:innen-Runde für Nachrichten- und Informationskompetenz an Schulen gab uns Dr. Wieland Brendel (Forschungsgruppenleiter am ELLIS Institute, Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme und dem Tübingen AI Center) spannende Einblicke, wie LLMs manipuliert werden können – beispielsweise durch Informationsflut oder gezielte Manipulation der Trainingsdaten.

Laut einem aktuellen Newsguard Test ist sogar jede dritte Antwort der gängigen Sprachmodelle propagandabehaftet.

Was wir daraus für die Schule mitnehmen? Aus Expertensicht würde es helfen, hands-on den Schülerinnen und Schülern beizubringen selbst kleine Sprachmodelle zu trainieren und im Unterricht Angriffsszenarien durchzuspielen.

Fest steht: Die Dynamik in der KI-Entwicklung nimmt stetig zu – darunter der Einsatz KI-Agenten, die uns zukünftige mehr und mehr lästige Aufgaben abnehmen, aber zeitgleich Zugriff auf alle unsere sensiblen Daten haben. Doch wie können Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler sensibilisieren, wenn es nie Teil ihrer Ausbildung war? Macht es Sinn regelmäßige, verpflichtende Fortbildungen für Lehrkräfte einzuführen? Wir haben heiß diskutiert.

Unsere nächste Session findet im Februar 2026 statt. Dann geht es um konkrete Unterrichtsideen zum Thema Nachrichten- und Informationskompetenz – gefördert von der ZEIT Stiftung Bucerius in Kooperation mit dem Tübingen AI Center.

Unsere 1. -Multiplikator:innen-Lehrkräftefortbildung im Tübingen AI Center

Wie können Lehrkräfte Schüler:innen in punkto Nachrichtenkompetenz unterrichten, wenn sie selbst deren digitale Realität kaum kennen? 

Wenn TikTok-Trends immer schnelllebiger werden – und zwischen KI-generierten „Bombardiro Crocodilo“-Memes politische Messages transportiert werden. Wenn Schüler:innen mit ein paar Klicks andere (sexualisierend) diffamieren können?

Wie kann dennoch auf Augenhöhe unterrichtet und dabei Demokratiebildung geleistet werden, die wichtiger den je erscheint? 

Und geht es am Ende überhaupt noch darum, immer perfektere Deepfakes zu erkennen – oder nicht vielmehr darum, die Narrative der Urheber:innen deuten zu lernen?

Diese Fragen standen u.a. im Zentrum der lebhaften Diskussion beim Auftakt der ersten Session unserer Multiplikator:innen-Runde für Nachrichten- und Informationskompetenz an Schulen im KI-Makerspace in Tübingen.

Mit am runden Tisch saßen u.a. Lehrkräfte, Kommunikator:innen und Bildungsakteur:innen außerschulischer staatlicher und nichtstaatlicher Einrichtungen.

Das Workshopangebot wird gefördert von der ZEIT Stiftung Bucerius und ist eine Kooperation von „Journalismus macht Schule e.v.“ und dem Tübingen AI Center (ein KI-Zentrum der Universität Tübingen in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme).

Vorangegangen war ein spannender Impulsvortrag von Maria Pawelec (Forschungsgruppe Medienethik, Technikphilosophie & KI am „Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften“ der Universität Tübingen) zum technischen Stand und den gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen von Deepfakes.

In zwei weiteren lokalen Sessions in Tübingen planen wir den Austausch nun zu vertiefen, weitere Netzwerke zu knüpfen und Ansätze miteinander zu entwickeln, die adäquat im Unterricht eingesetzt werden können.

Geplant sind dann Impulse aus der KI-Forschung und dem Journalismus.

Nach erfolgreicher Erprobung der Pilotreihe in Baden-Württemberg sind Multiplikator:innen-Runden zur Nachrichten- und Informationskompetenz auch in weiteren Bundesländern geplant – mit dem Ziel, junge Menschen im Umgang mit digitalen Informationen gezielt zu stärken und Orientierung zu bieten.

Fotos: Kristina Laube

Unser praxisnahes Handbuch für Lehrkräfte


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