Die Nutzung (digitaler) Medien ist ein alltäglicher Bestandteil jugendlicher Lebens- und Freizeitgestaltung. Neben informativen und unterhaltsamen Angeboten gibt es dabei auch zahlreiche problematische Inhalte wie manipulative Falschmeldungen (Fake News), Verschwörungserzählungen oder Hassbotschaften (Hate Speech).

Mit „Journalismus macht Schule in Schleswig Holstein“ möchte der Landesbeauftragte für politische Bildung zusammen mit der Gesellschaft für Medienkultur und Qualitätsjournalismus (Hamburg) sowie Journalistinnen und Journalisten renommierter regionaler und überregionaler Medienhäuser Schülerinnen und Schülern eine inhaltliche Auseinandersetzung mit journalistischem Arbeiten anbieten.

Journalistinnen und Journalisten von unterschiedlichen Redaktionen sprechen mit Klassen ab der 9. Jahrgangsstufe von Gymnasien, Gemeinschaftsschulen und berufsbildenden Schulen in Schleswig-Holstein in sog. Expertinnen- und Expertengesprächen i. d. R. für 90 Minuten über die Arbeitsweise im Journalismus (z. B. Recherche, politische Ausgewogenheit, Vergleich von öffentlich-rechtlichen und privaten Medien) und gehen dabei auch in den Dialog zu aktuellen Themen wie Fake News, Verschwörungserzählungen und Hate Speech.

Schülerinnen und Schüler sollen u. a. erfahren, wie eine Information zur Nachricht verarbeitet wird, nach welchen Qualitätskriterien Medienberichte entstehen, welche Quellen vertrauenswürdig sind – und welche eben nicht. Auf dieser Grundlage sollen Schülerinnen und Schüler tendenziöse Berichterstattung sowie Falschmeldungen – vor allem in den sozialen Medien – erkennen und kritisch hinterfragen. Dadurch wird die Medienkompetenz junger Menschen gezielt gefördert.

Inhaltlich lassen sich die Besuche besonders gut in den Deutsch- und Wirtschaft/Politik- oder Weltkundeunterricht einbinden. Auch im Rahmen von Projekttagen, Berufsinformationsveranstaltungen und Schulzeitungs-AGs gibt es viele Anknüpfungspunkte für diesen Praxiskontakt.

Eine (kleine) Vor- und Nachbereitung des Gesprächs durch die Lehrkräfte im Unterricht ist Voraussetzung für die Teilnahme. Dafür erhalten Sie von uns zusammengestellte Anregungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten. Teilnahme der Schulen ist selbstverständlich kostenlos.

Interessierte Lehrerinnen und Lehrer wenden sich bitte an Pamela Streiter, Referentin beim Landesbeauftragten für politische Bildung. Journalistinnen und Journalisten, die Schulen besuchen möchten, wenden sich bitte an Volker Lilienthal, Gesellschaft für Medienkultur und Qualitätsjournalismus.

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Kontakt:  Pamela Streiter, Referentin beim Landesbeauftragten für politische Bildung

Tel.: 0431/988-1649  E-Mail: pamela.streiter@landtag.ltsh.de

oder

Volker Lilienthal, Gesellschaft für Medienkultur und Qualitätsjournalismus

E-Mail: schule@message-online.com

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