Veranstaltungsarchiv

Fortbildungen

Unser Veranstaltungsarchiv

Auch bereits abgeschlossene Veranstaltungen spiegeln die thematische Vielfalt und Weiterentwicklung unseres Angebots wider. In den vergangenen Monaten haben wir Lehrkräfte, Multiplikator:innen und Journalist:innen dabei unterstützt, Nachrichten- und Informationskompetenz nachhaltig zu stärken – sei es durch praxisorientierte Fortbildungen, diskursive Online-Formate oder Workshops zu aktuellen Herausforderungen der digitalen Informationswelt.

Viele unserer Veranstaltungen wurden durch engagierte Teilnehmende, spannende Impulse aus der Praxis und den intensiven Austausch geprägt. Sie zeigen, wie wichtig kontinuierliche Weiterbildung, gemeinsame Reflexion und professioneller Dialog für gelingende Medienbildung sind.

Foto: JmS/Jasmin Marte
Unsere vergangenen Veranstaltungen

In unserem Archiv können Sie nachvollziehen, welche Inhalte wir bereits adressiert haben und in welchen Bereichen wir schon Schwerpunkte setzen konnten. Zu einigen Veranstaltungen stehen kurze Dokumentationen zur Verfügung. Diese können über einen Klick auf „Details zur Veranstaltung“ eingesehen werden.

Pressefreiheit unter Druck – Demokratie, Journalismus und Desinformation praxisnah vermitteln

Hinweis: Dieser zweiteilige Workshop besteht aus Teil 1 (Runde A) und Teil 2 (Runde B). Bringen Sie gern ein digitales Endgerät und Kopfhörer mit.

Teil 1: Was ist Pressefreiheit, welche Funktion haben Medien in einer Demokratie und wie gerät diese Rolle zunehmend unter Druck? Anhand anschaulicher Beispiele vermittelt der Workshop die Bedeutung von unabhängigem Journalismus sowie die Auswirkungen von Desinformation und digitaler Manipulation auf Gesellschaft und Demokratie.
Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden zahlreiche Anregungen, wie sich diese Themen durch Gruppenarbeiten, Filmbeispiele oder nachempfundene Redaktionskonferenzen didaktisch im Unterricht aufgreifen lassen.

Teil 2: Im zweiten Teil werden die Mechanismen hinter Desinformationskampagnen vertieft und Strategien zum Erkennen und Einordnen von Desinformation vorgestellt sowie praktisch erprobt – beispielsweise anhand eines Quiz zu echten und erfundenen Nachrichten. Zudem werden weitere Materialien vorgestellt, die sich direkt im Unterricht (ca. Klasse 5.-9.) einsetzen lassen.

Referentin: Ulrike Gruska (freie Journalistin)

Termin: Teil 1: 12:15 – 13:45 Uhr, Teil 2: 14:00 – 15:30 Uhr

Der Workshop ist Teil der Kinder- und Jugendmedienschutztagung „Zwischen Likes und Limits – Jugendwelten im Fokus“, veranstaltet vom Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern an der Universität Greifswald.

D (Universell) Lehrkräfte
Anmeldung erforderlich
Der zweiteilige Workshop vermittelt die Bedeutung von Pressefreiheit und unabhängigem Journalismus sowie praxisnahe Strategien zum Erkennen und Einordnen von Desinformation. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden Unterrichtsmaterialien und didaktische Anregungen für den Einsatz in den Klassen 5 bis 9. Der Workshop ist Teil der Kinder- und Jugendmedienschutztagung „Zwischen Likes und Limits – Jugendwelten im Fokus“, veranstaltet vom Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern an der Universität Greifswald.
Nachrichtenkompetenz im Klassenzimmer
A (Grundlegende Kenntnisse) Lehrkräfte
Anmeldung erforderlich
Desinformation erkennen, verstehen und im Unterricht aufgreifen Unsere Medienwelt verändert sich rasant. Nachrichten kritisch zu hinterfragen und einzuordnen wird dadurch für alle Altersgruppen immer anspruchsvoller. Wenn heute nahezu jede Person Inhalte verbreiten kann, gewinnen Nachrichten- und Informationskompetenz für Bildung und Demokratie stark an Bedeutung. Zugleich zeigen Desinformation und Fake News, verstärkt durch Plattformmechanismen und Algorithmen, wie anfällig unsere Informationsräume sind. Der 90-minütige Workshop unterstützt Sie als Lehrkraft dabei, zentrale Mechanismen moderner Nachrichtenvermittlung zu verstehen und eine professionelle Haltung im Umgang mit Desinformation zu entwickeln. Im Dialog mit einem/einer Expert:in aus Journalismus und vom Verein „Journalismus macht Schule“ erhalten Sie praxisnahe Impulse für den Unterricht und Raum für Austausch. Referent:innen: Kirsten von Keitz (RTL Nord) und Julian Ungerer (JmS)
Wissen, was stimmt: Eine neue Multiplikator:innen-Runde für Nachrichten- und Informationskompetenz an Schulen

Wissen, was stimmt: Eine Multiplikator:innen-Runde für Nachrichten- und Informationskompetenz an Schulen

Wie erkennen Lernende verlässliche Quellen? Was bedeuten Deepfakes und KI-generierte Texte für das Klassenzimmer? Und wie können wir jungen Menschen Lust auf kritisches Recherchieren machen? Diesen Fragen widmet sich „Journalismus macht Schule“ gemeinsam mit der F.A.Z. und der Lehrkräfteakademie Hessen in einer neu gegründeten Multiplikator:innen-Runde.

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte und Multiplikator:innen, die bereits über erweiterte Kenntnisse der Nachrichten- und Informationskompetenz verfügen, ihr Wissen vertiefen und das Gelernte im Nachgang mit ihrem Kollegium oder Fachkräftenetzwerken teilen möchten.

Die Fortbildung widmet sich dem Schwerpunktthema „Künstliche Intelligenz (KI) in der täglichen Unterrichtsgestaltung“ und gleichzeitig um eine effiziente Anwendung von Tools, sodass Falschmeldungen als solche erkannt werden.

  • Im ersten Teil unserer Fortbildung wird ein Redakteur der F.A.Z. Einblick in die Nutzung von KI-Modellen im Hause der F.A.Z. geben und an Beispielen die Risiken und Herausforderungen skizzieren. Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich auch auf die tägliche Unterrichtsgestaltung übertragen.
  • Im zweiten Teil wird eine Redakteurin der F.A.Z. zeigen, wie die Task-Force der F.A.Z. rund um das Thema „Falschmeldungen“ vorgeht und welche Impulse hier im Unterricht gesetzt werden können.
  • Im dritten Teil wird ein Pädagoge die Übertragung der Impulse aus dem ersten und zweiten Teil gezielt auf den Schulalltag übertragen und so einen kollegialen Austausch anregen: Nach den Impulsen geht es an den runden Tisch – alle Teilnehmenden sammeln Unterrichtsideen, diskutieren Methoden und vernetzen sich. Idealerweise entstehen konkrete Ideen wie die Impulse des Tages in der Schule eingesetzt werden können. Diese Ideen werden zum Abschluss im Plenum geteilt und diskutiert.

 

Referent: Erik Grundmann

Termin: 01.09.2026 von 14:00 – 17:30 Uhr

C (Fachkundige Kenntnisse) Multiplikator:innen
Anmeldung erforderlich
Wie erkennen Lernende verlässliche Quellen? Was bedeuten Deepfakes und KI-generierte Texte für das Klassenzimmer? Und wie können wir jungen Menschen Lust auf kritisches Recherchieren machen? Diesen Fragen widmet sich „Journalismus macht Schule“ gemeinsam mit der F.A.Z. und der Lehrkräfteakademie Hessen in einer neu gegründeten Multiplikator:innen-Runde.
Journalismus verstehen, Informationskompetenz vermitteln – Demokratie stärken: Basismodul und Vertiefungsmodul (25.–26.06.2026)

Inhalt

Wem kann man heute eigentlich was noch glauben? Das Vertrauen in verlässliche Informationen und Journalismus ist massiv erschüttert – nicht zuletzt durch Desinformationskampagnen. Pressefreiheit ist essenziell für unsere Demokratie. Sie braucht informierte Bürgerinnen und Bürger – aber auch solche, die Fakten von Meinungen unterscheiden können und entschieden gegen gezielte Falschinformationen vorgehen. Diese Medienbildung muss schon an Schulen beginnen.

Ziel dieser Fortbildung ist es, Lehrkräfte in Multiplikatorenfunktionen in journalistische Arbeitsweisen, Qualitätsstandards und Recherchemethoden einzuführen. Anhand zahlreicher Beispiele und Übungen werden sie darin geschult, Desinformation – etwa durch KI-generierte Inhalte – zu erkennen, Strategien dagegen zu erlernen und diese dann didaktisch fundiert und für Klassen verschiedenster Altersstufen im Unterricht aufzugreifen.

Zentrale Fragen dabei sind: Warum ist Pressefreiheit überhaupt so wichtig und wo gerät sie gerade unter Druck? Was unterscheidet die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten von anderen Posts in den Sozialen Netzwerken? Wer entscheidet wann, wie, was in der Zeitung oder im Internet steht? Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in den Redaktionen, aber auch bei der gezielten Verbreitung von Falschinformationen? Was kann jede und jeder tun, um Desinformation einzudämmen?

Diese Fortbildung richtet sich primär an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Schulsystem. Unter Maßgabe freier Plätze können aber auch sehr gerne interessierte Lehrkräfte teilnehmen, die bereit sind, ihre Erkenntnisse an ihrer Schule ggf. auch darüber hinaus weiterzutragen.

Auch nach den Fortbildungsmodulen können die Lehrkräfte sich vernetzen, Material austauschen und gegenseitig beraten. Dabei hilft ein gemeinsamer digitaler Austauschraum. Ziel ist der Aufbau einer langfristigen Community, die journalistisches Denken als demokratische Basiskompetenz in Schule etabliert. Dabei sollen nicht nur Unterrichtskonzepte zur Nachrichten- und Informationskompetenz entwickelt, sondern möglichst auch Wissen im Sinne eines „Train-the-Trainer“-Ansatzes weitergegeben werden.

Diese Veranstaltung umfasst an zwei Tagen die ersten beiden Module der Multiplikatorenfortbildung. Eine Teilnahme an einem Tag ist im Einzelfall möglich.

Tag 1: Basismodul – Journalismus als demokratische Infrastruktur verstehen
25.06.2026, 10:00 bis 17 Uhr; ab 18 Uhr gemeinsames Abendessen in einem Restaurant (Selbstzahler)
Ziel: Die Teilnehmenden können die demokratische Funktion des Journalismus erläutern und Gefahren für die Pressefreiheit benennen. Sie erkennen redaktionelle Auswahlkriterien und journalistische Qualitätsstandards und verstehen den Unterschied zwischen PR, Journalismus und Posts von Privatpersonen.
Modulinhalte:
– Was ist Pressefreiheit und warum ist sie wichtig?
– Wie arbeiten Journalistinnen und Journalisten?
– Wann ist eine Nachricht eine Nachricht?
– Wie wandelt sich die Medienlandschaft?
– Pressefreiheit unter Druck
– Warum ist Journalismus wichtig für die Gesellschaft? Fallbeispiele journalistischer Praxis

Tag 2: Vertiefungsmodul – Desinformation als Gefahr für die Demokratie: Strategien gegen gezielte Falschinformationen
26.06.2026, 9:30 bis 16 Uhr
Die Teilnehmenden verstehen die grundlegenden Muster hinter Desinformationskampagnen und deren gesellschaftspolitische Bedeutung. Sie erkennen Manipulationsstrategien und können Fake News identifizieren. Sie können Schülerinnen und Schüler konkretes Handwerkszeug mitgeben, um Informationen in Sozialen Netzwerken einzuordnen und durch bewussten Nachrichtenkonsum die Verbreitung von Desinformation zu verlangsamen.
Modulinhalte:
– Desinformation und digitale Manipulation: Grundlagen
– Handwerkszeug: Desinformation erkennen + stoppen
– Strategien gegen Desinformation
– Ausblick: Transferwerkstatt – Vom Newsroom ins Klassenzimmer

Im Schuljahr 2026/27 findet anschließend ein Transfermodul als eintägige Präsenzveranstaltung statt. Eine Terminoption ist der 20. August 2026 im LISA Magdeburg, der genaue Termin des Transfermoduls und die Anmeldung werden am 25./26. Juni besprochen.
Ziel des Transfermoduls: Die Teilnehmenden verfügen über einen Pool an Unterrichtssequenzen zur Förderung notwendiger Kompetenzen. Sie können zudem als Multiplikator:innen an ihrer Schule bzw. im Unterstützungssystem wirken.
Inhalte des Transfermoduls:
– Entwicklung konkreter Unterrichtssequenzen: Welche Kompetenzen brauchen Schülerinnen und Schüler?
– Niedrigschwellige Einstiege für heterogene Lerngruppen
– Differenzierungsmöglichkeiten: Welche Altersstufen/Schulformen eignen sich für welche Methoden?
– Multiplikatoren-Strategien

Dozentinnen: Ulrike Gruska und Daniela Zinser, Journalistinnen

Diese Fortbildung findet als Kooperation zwischen dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA), Journalismus macht Schule und der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS statt.

Diese Veranstaltung fördert nach dem DigCompEdu folgende Kompetenz/en: 6.1 (LISA-Kompetenzstufe: A).

C (Fachkundige Kenntnisse) Lehrkräfte Multiplikator:innen
Anmeldung erforderlich
Diese zweitägige Fortbildung qualifiziert Lehrkräfte in Multiplikatorenfunktionen darin, journalistische Arbeitsweisen, Qualitätsstandards und Recherchemethoden zu verstehen und Desinformation – auch durch KI-generierte Inhalte – sicher zu erkennen. Ziel ist es, Nachrichtenkompetenz didaktisch fundiert in den Unterricht zu integrieren und als demokratische Basiskompetenz in Schulen zu verankern. Ein anschließendes Transfermodul sowie ein digitaler Austauschraum unterstützen den langfristigen Wissenstransfer im Sinne eines „Train-the-Trainer“-Ansatzes.
Schulung für Lehrkräfte an Startchancen-Schulen: KI, Desinformation & kritische Medien- und Nachrichtenkompetenz im Unterricht fördern

In dieser 45-minütigen Online-Schulung erproben Sie praxisnah, wie Desinformation und manipulative Inhalte auf Social Media, auch durch KI, wirken. Interaktive Übungen, Diskussionen und ein kurzer Video-Input regen dazu an, Mechanismen von Manipulation zu erkennen.
Ein Praxisimpuls zu Schulbesuchen von „Journalismus macht Schule“ vermittelt, wie Journalist:innen vor Ort Jugendliche über Desinformationen aufklären und wie Schulen und Lehrkräfte dieses Angebot nutzen können, um kritische Medien- und Nachrichtenkompetenz bei Schüler:innen zu fördern, auch in besonders herausfordernden Schulkontexten.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Es stehen zwei Uhrzeiten zur Auswahl (15:30 und 17:00, Auswahl der Uhrzeit erfolgt im Anmeldeprozess).

Referentin: Maren Marohn, Medienpädagogin JmS NRW (Startchancenprojekt)

A (Grundlegende Kenntnisse) Lehrkräfte
Anmeldung erforderlich
In dieser 45-minütigen Online-Schulung erproben Sie praxisnah, wie Desinformation und manipulative Inhalte auf Social Media, auch durch KI, wirken. Interaktive Übungen, Diskussionen und ein kurzer Video-Input regen dazu an, Mechanismen von Manipulation zu erkennen. Es stehen zwei Uhrzeiten zur Auswahl (15:30 und 17:00, Auswahl der Uhrzeit erfolgt im Anmeldeprozess).
Journalismus ansprechend in die Klasse bringen – Präsenzseminar für Journalist:innen

Die Schulung für Journalistinnen und Journalisten für Schulbesuche zur Vermittlung von Journalismus, Recherchepraxis und Aufklärung bzgl. Wahrheitsgehalt, Fake News und Faktenchecks wird bereits mit Methoden, die direkt in den Schulklassen angewendet werden können, interaktiv ausgestaltet sein.

Nach einem ersten interaktiven Kennenlernen (inkl. Erfahrung einer ersten Methode zur Eruierung von Vorerfahrungen) beginnt die Schulung mit der Vorstellung von möglichen Herausforderungen bei der Organisation und Durchführung eines Workshops in der Schule.

Dann werden im Rahmen von kleinen Arbeitsgruppen Methoden und Vermittlungskonzepte erarbeitet und für den direkten Einsatz in der Schule vorbereitet (z.B. in Form eines kleinen Ablaufplans oder Strategieplans) und für den gegenseitigen Austausch aufbereitet und präsentiert.

Inhalte dafür können z.B.

  • Rollen im Klassenraum und deren Einfluss
  • Verweigerung, Störungen, Motivation
  • Interesse an den Themen wecken
  • Umgang mit verfassungswidrigen Inhalten / Störungen
  • klassische Wege der Umsetzung / kreative Workshopideen
  • oder vor Ort entstandene oder mitgebrachte eigene Ideen

sein.

Zwischendurch wird eine Sammlung an Methoden (ein digitaler Methodenkoffer) als Impuls und Auflockerung vorgestellt.

Jedes Ergebnis aus der Teamarbeit wird der gesamten Schulungsgruppe vorgestellt, zur Diskussion gestellt und gemeinsam optimiert um es danach direkt ausprobieren zu können.

Ziel ist es, zum Schluss eine Sammlung an Bewältigungskonzepten für den Einsatz bei Schulbesuchen zur Verfügung zu haben.

Ort: Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ), Stahnsdorfer Straße 107, 14482 Potsdam

Datum: 28. Mai 2026, 11:00 – 17:00 Uhr

Referentin: Dr. Sara Werner, DIE Digitalmacherei

Hinweis: Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte sorgen Sie selbst für Ihre Verpflegung. In der näheren Umgebung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Essensversorgung zur Verfügung.

Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte die info@journalismusmachtschule.org

Mit Unterstützung der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb).
Gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie.

D (Universell) Journalist:innen
Anmeldung erforderlich
Die Schulung für Journalistinnen und Journalisten für Schulbesuche zur Vermittlung von Journalismus, Recherchepraxis und Aufklärung bzgl. Wahrheitsgehalt, Fake News und Faktenchecks wird bereits mit Methoden, die direkt in den Schulklassen angewendet werden können, interaktiv ausgestaltet sein. Nach einem ersten interaktiven Kennenlernen (inkl. Erfahrung einer ersten Methode zur Eruierung von Vorerfahrungen) beginnt die Schulung mit der Vorstellung von möglichen Herausforderungen bei der Organisation und Durchführung eines Workshops in der Schule.
#PressefreiheitMachtSchule: Nachrichtenkompetenz im Klassenraum

Desinformation bedroht demokratische Gesellschaften weltweit. In sozialen Netzwerken verbreiten sich Propaganda, Halbwahrheiten und KI-verfälschte Inhalte rasant, verstärkt durch Algorithmen. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen früh lernen, Informationen kritisch zu prüfen, Quellen einzuordnen und journalistische Standards zu verstehen. Schulen spielen dabei eine Schlüsselrolle – doch das deutsche Bildungssystem wird dieser Aufgabe bislang nur unzureichend gerecht.

Im Rahmen der Aktion #PressefreiheitMachtSchule zum Internationalen Tag der Pressefreiheit diskutieren unsere Gäste, warum und wie Nachrichtenkompetenz fest im Unterricht verankert werden muss. Grundlage ist das Impulspapier von JmS „Kampf gegen Desinformation“, in dem aufgezeigt wird, wie andere Nationen mit dem Thema umgehen. Zu Beginn der Veranstaltung gibt Annette Kuhn (Bildungsdossier Kuhn + Schleper) dazu einen kurzen Input.

Wann? Mittwoch, 06. Mai 2026, Einlass ab 18:00 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 18:30 Uhr

Wo? Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin

Podiumsdiskussion mit:

  • Jochen Fasco (Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt)
  • Ulrike Gruska (angefragt) (Journalistin, Vorstand Reporter ohne Grenzen)
  • N.
  • N.

Moderation: Martin Spiewak (DIE ZEIT, JmS-Vorstand)

Die Veranstaltung wird gefördert durch die die medienanstalten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

D (Universell) Journalist:innen Lehrkräfte Multiplikator:innen
Anmeldung erforderlich
Desinformation bedroht demokratische Gesellschaften weltweit. In sozialen Netzwerken verbreiten sich Propaganda, Halbwahrheiten und KI-verfälschte Inhalte rasant, verstärkt durch Algorithmen. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen früh lernen, Informationen kritisch zu prüfen, Quellen einzuordnen und journalistische Standards zu verstehen. Schulen spielen dabei eine Schlüsselrolle – doch das deutsche Bildungssystem wird dieser Aufgabe bislang nur unzureichend gerecht. Im Rahmen der Aktion #PressefreiheitMachtSchule zum Internationalen Tag der Pressefreiheit diskutieren unsere Gäste, warum und wie Nachrichtenkompetenz fest im Unterricht verankert werden muss. Grundlage ist das Impulspapier von JmS „Kampf gegen Desinformation“, in dem aufgezeigt wird, wie andere Nationen mit dem Thema umgehen.
Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH): Redaktion trifft Chatbot – Journalismus im Zeitalter künstlicher Intelligenz

Die Medien- und Informationslandschaften verändern sich vor allem im digitalen Zeitalter stetig und so steht die Fähigkeit, medial vermittelte Informationen kritisch einzuordnen, immer wieder vor neuen Herausforderungen – und das in allen Altersgruppen. Informationskompetenz ist von zentraler Bedeutung für die Bildung im digitalen Zeitalter, wenn in einer Gesellschaft potenziell alle Personen Inhalte produzieren und verbreiten können (Stichwort Redaktionelle Gesellschaft) und Desinformation und Fake News durch digitale Medien und ihre Mechanismen (wie z.B. Plattformalgorithmen) mitunter zur Bedrohung für die Demokratie werden.

Ziel unseres Forenformats ist es, dass Sie als Lehrkräfte selbst Einblicke in relevante Mechanismen von Nachrichten- und Informationsvermittlung über Medien erhalten, um eine professionelle Haltung gegenüber den Phänomenen zu entwickeln. Jede Veranstaltung konzentriert sich dabei auf einen spezifischen Aspekt der Informationskompetenz.

In einer einstündigen Online-Sitzung erleben Sie dazu jeweils eine Expertin/einen Experten aus dem Journalismus und aus dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) im Dialog, kommen ins Gespräch und nehmen Hinweise auf fundierte Praxiskonzepte mit. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Perspektiven auszutauschen und zu diskutieren, wie die besprochenen Inhalte im Schulalltag praktisch umgesetzt werden können.

Der Termin ist Teil der Reihe „Kritisch dabei? Forum Informationskompetenz“, gestaltet vom IQSH gemeinsam mit dem Verein Journalismus macht Schule.

A (Grundlegende Kenntnisse) Lehrkräfte
Anmeldung erforderlich
Das Online-Forum „Kritisch dabei? Forum Informationskompetenz“ von IQSH und „Journalismus macht Schule“ bietet Lehrkräften in einstündigen Sitzungen Expert:innenwissen und Praxiskonzepte, um ihnen zu helfen, die Herausforderungen der digitalen Medienwelt zu verstehen und Schüler:innen kritisch-mediale Kompetenzen zu vermitteln.
Journalismus ansprechend in die Klasse bringen – Methodik und Didaktik für Journalist:innen an Schulen

Die Schulung für Journalistinnen und Journalisten für Schulbesuche zur Vermittlung von Journalismus, Recherchepraxis und Aufklärung bzgl. Wahrheitsgehalt, Fake News und Faktenchecks wird bereits mit Methoden, die direkt in den Schulklassen angewendet werden können, interaktiv ausgestaltet sein.

Nach einem ersten interaktiven Kennenlernen (inkl. Erfahrung einer ersten Methode zur Eruierung von Vorerfahrungen) beginnt die Schulung mit der Vorstellung von möglichen Herausforderungen bei der Organisation und Durchführung eines Workshops in der Schule.

Dann werden im Rahmen von kleinen Arbeitsgruppen Methoden und Vermittlungskonzepte erarbeitet und für den direkten Einsatz in der Schule vorbereitet (z.B. in Form eines kleinen Ablaufplans oder Strategieplans) und für den gegenseitigen Austausch aufbereitet und präsentiert.

Inhalte dafür können z.B.

  • Rollen im Klassenraum und deren Einfluss
  • Verweigerung, Störungen, Motivation
  • Interesse an den Themen wecken
  • Umgang mit verfassungswidrigen Inhalten / Störungen
  • klassische Wege der Umsetzung / kreative Workshopideen
  • oder vor Ort entstandene oder mitgebrachte eigene Ideen

sein.

Zwischendurch wird eine Sammlung an Methoden (ein digitaler Methodenkoffer) als Impuls und Auflockerung vorgestellt.

Jedes Ergebnis aus der Teamarbeit wird der gesamten Schulungsgruppe vorgestellt, zur Diskussion gestellt und gemeinsam optimiert um es danach direkt ausprobieren zu können.

Ziel ist es, zum Schluss eine Sammlung an Bewältigungskonzepten für den Einsatz bei Schulbesuchen zur Verfügung zu haben.

Ort: Thüringer Landesmedienanstalt, Steigerstraße 10, 99096 Erfurt

Datum: 17. April 2026, 11:00 – 17:00 Uhr

Referentin: Dr. Sara Werner, DIE Digitalmacherei

Hinweis: Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte sorgen Sie selbst für Ihre Verpflegung, Wasser und Kaffee wird von der TLM gestellt.

Mit Unterstützung der Thüringer Landesmedienanstalt​​​​​​​ (TLM).
Gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie.

D (Universell) Journalist:innen
Anmeldung erforderlich
In dieser interaktiven Schulung lernen Journalist:innen praxisnahe Methoden, um Themen wie Journalismus, Recherche, Fake News und Faktenchecks anschaulich und dialogorientiert in Schulklassen zu vermitteln. In Gruppenarbeit und mit Impulsen aus einem digitalen Methodenkoffer entwickeln die Teilnehmenden konkrete Workshopideen und Strategien für den direkten Einsatz bei Schulbesuchen.
Allein vor der Klasse – und jetzt? – Methodik und Didaktik für Journalist:innen an Schulen

Sie stehen vor einer Schulklasse, wollen über Journalismus, Nachrichten oder Recherche sprechen und sind plötzlich mit ganz anderen Problemen konfrontiert: Einige Schüler:innen hören gespannt zu, andere wirken skeptisch, konfrontativ oder unmotiviert. Wie gelingt es trotzdem, Interesse zu wecken, Diskussionen anzustoßen und komplexe Themen verständlich zu vermitteln?

Die Fortbildung richtet sich vor allem an Journalist:innen aus Mitteldeutschland, die Schulbesuche durchführen oder künftig planen. Interessierte Journalist:innen aus anderen Bundesländern sind ebenfalls herzlich willkommen. Die Reisekosten müssen jedoch selbst getragen werden.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Themen wie Journalismus, Recherchepraxis, Fake News, Faktenchecks und der Umgang mit Informationen methodisch und didaktisch wirkungsvoll in Schulklassen vermitteln lassen.

Die Fortbildung ist praxisnah und interaktiv gestaltet.

Mögliche Themen sind zum Beispiel:

  • Wie motiviere ich Schüler:innen, offen ihre Fragen zu stellen?
  • Wie gelingt ein guter Austausch und Dialog?
  • Wie gehe ich mit herausfordernden Situationen im Klassenraum um?
  • Welche interaktiven Übungen fördern Nachrichtenkompetenz nachhaltig?

Ziel der Fortbildung ist es, Journalist:innen einen Einblick in die medienpädagogische Projektplanung zu geben und Grundlagen zu vermitteln, um die Teilnehmenden dazu zu befähigen, selbst medienpädagogische Angebote umzusetzen.

Zudem werden wir Netzwerke, Institutionen und Webseiten vorstellen, die bei der Planung und Umsetzung unterstützen können.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung. Sollten Sie trotz Anmeldung nicht teilnehmen können, bitten wir um eine frühzeitige Absage, damit der Platz an andere Interessierte vergeben werden kann.

Ort: Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Kantstraße 71-73, 04275 Leipzig

Datum: 10. April 2026, 11:00 – 17:00 Uhr

Referenten: Johannes Gersten und Johannes Fischer, Treibhaus e.V.

Hinweis: Die Teilnahme ist kostenfrei. Verpflegung kann in der MDR-Kantine auf Selbstzahlerbasis erworben werden (bitte beachten: nur Barzahlung möglich).

Mit Unterstützung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) .
Gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie.

D (Universell) Journalist:innen
Anmeldung erforderlich
In dieser praxisnahen Fortbildung lernen Journalist:innen, wie sie Themen wie Journalismus, Fake News und Recherche interaktiv und didaktisch wirkungsvoll in Schulklassen vermitteln – auch bei herausfordernden oder wenig motivierten Gruppen. Die Fortbildung ist kostenfrei und vermittelt Methoden, Praxisideen sowie hilfreiche Ressourcen für die eigene medienpädagogische Arbeit.
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Unser praxisnahes Handbuch für Lehrkräfte


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